Bereit für die elektrische Morgentoilette


12.10.2020

Stromanschluss. Die technische und gesellschaftliche Entwicklung verändert die Bedürfnisse bezüglich Wohnen stetig. Heutige Badezimmer müssen mehr als einen Waschplatz bieten und auch eine gute, möglichst ergonomische Verwendung von Elektrogeräten erlauben.

Wer immer mal wieder verreist, muss mit den verschiedensten Badezimmereinrichtungen auskommen. Bei Hotelzimmern wird gerne versucht, das Maximum aus sehr wenig Platz herauszuholen, während man sich bei der Ausstattung von Ferienwohnungen eher an ortsüblichen Wohnstandards orientiert. Das kann dann allerdings schon mal bedeuten, dass über einem Lavabo ein Kera­miktablar an der Wand hängt und darüber ein schlichter Spiegel den Gast morgens mit seinem Gesicht begrüsst. Dieses Tablar als einzige Ablage soll dann das Necessaire aufnehmen – also das Notwendigste, was man dabeihat. Es zeigt sich dann schnell, wie sich das mit dem Notwendigsten ak­tuell definiert.

Diese Zusammenstellung eines Waschplatzes galt lange Zeit auch in Schweizer Badezimmern als Standard. Als Erstes wurden dann das Tablar und der Spiegel durch einen flach bauenden Spiegelschrank ersetzt. Damit bekamen Dinge wie Fläschchen, Tuben und Haarbürsten sowie das Rasierzeug ­einen festen Platz. Ein spezielles Schrankmöbel mit Siphonausschnitt wurde und wird auch immer noch vielerorts unter das Lavabo geschoben, um weiteren Stauraum zu schaffen. Da die alten Spiegelschränke als oberen Abschluss meistens einen horizontalen Leuchtkasten aufwiesen, besassen sie praktischerweise in dessen Verlängerung auf der Aussenseite eine Steckdose – und das hat lange Zeit gereicht.

Den Wandel im Blick haben

Der Zeitgeist lässt sich gerade bei den eigenen Bedürfnissen im Alltäglichen am besten ablesen. Mit den Veränderungen in einer Gesellschaft wandeln sich Gewohnheiten in wiederkehrendem Ablauf und damit auch die Bedürfnisse bezüglich der Einrichtung. Dieser Punkt betrifft praktisch immer auch den Schreiner und sollte daher gut verfolgt werden.

Den ganzen Fachartikel finden Sie in der SchreinerZeitung 41/2020 vom 8. Oktober 2020 oder hier als download.